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Medaillensegen beim Bundesfilmfestival REPORT 2012 in Köln

Ein bei der Arbeit schwitzender Elefant war der Höhepunkt des Bundesfilmfestivals REPORT in Köln (13. - 15. April 2012). Die Reportage aus den Urwäldern Burmas („Unterwegs in Burma - vom Doktor und den Elefanten“) von Christine und Klaus Wilkerling (Hanau) bekam unter den 44 in Köln gezeigten Filmen als einzige eine Goldmedaille. Die Jury fand die ausgewogene Komposition aus Reportage, Dokumentation und Reisebericht als in höchstem Maße preiswürdig. Dem standen aber 18 hervorragende Beiträge kaum nach, die mit Silbermedaillen belohnt wurden. Außer dem Siegerfilm wurden von diesen weitere fünf an die DAFF weitergemeldet, nämlich die sehr unterschiedlichen Streifen „Der Kampf um Sellerie, Lauch & Co.“ (Margita und Peter Pabst, Wiesbaden), „BBC“ (Wolfgang Lansdorf, Neu Isenburg), „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ (Dirk Pel, Karlsruhe), „Weitergelaufen“ (Marcus Lauterbach, Jena) und „Ein Event“ (Rüdiger Schwarz, Magdeburg). Weitere 19 Autoren konnten sich über eine Bronzemedaille freuen.

Die das Festival ausrichtende „Arbeitsgemeinschaft Report“ unter Federführung des Clubs Kölner Filmer hatte diesmal mit dem City-Hostel Köln, der vorbildlich umgebauten und modernisierten Jugendherberge der Domstadt, einen neuen Veranstaltungsort gefunden, da das gewohnte Kolping-Hotel zzt. wegen Umbaus geschlossen ist. Das City-Hostel, in dem u.a. auch die Jury wohnte, kam sehr gut an.

Zum Rahmenprogramm während dieses langen Wochenendes zählte die schon traditionelle Besichtigung des Hohen Dachs des Kölner Doms, eine Attraktion übrigens für jeden Köln-Besucher, für die Karten sonst nicht leicht zu bekommen sind. Am Samstagabend fand sich dann eine größere Gruppe noch im Brauhaus „Früh am Dom“ ein. „Früh“ ist ein Begriff für jeden Kölsch-Liebhaber, das Brauhaus ist bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt.

In bewährter Weise führte Wolfram Schmachtenberg, der Leiter des Clubs Kölner Filmer, durch das drei Tage währende Programm. Dank ihm und dem großem Helferteam war ein reibungsloser Ablauf garantiert, was die bis zu 80 gleichzeitig anwesenden Zuschauer auch zu honorieren wussten.

Mit Vorfreude auf die bevorstehende DAFF verabschiedeten sich Autoren, Juroren, Organisatoren und zufriedene Zuschauer an Sonntagnachmittag. Das nächste Report-Festival dürfte nach dieser schönen Erfahrung im kommenden Frühjahr erneut viele Filmfreunde an den Rhein locken.

Bernd Schultze-Willebrand