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Bundes-Filmfestival REPORT 2011

 

Bild 1Am Wochenende 13. bis 15. Mai 2011 fand in Köln das Bundesfilmfestival „REPORT“ statt, das nicht zu unrecht den Untertitel trägt: „Festival der Tausend Themen“. Diesmal wurden mit 57 Produktionen und einer Projektionszeit von über 12 Stunden so viele Filme wie nie zuvor bei diesem Event gezeigt.

Ausrichter der Marathonveranstaltung war nun zum dritten Mal der Club Kölner Filmer, der wie immer Unterstützung von den Filmfreunden der benachbarten Clubs in Leverkusen und Bergisch Gladbach erhielt. In bewährt gekonnter und charmanter Form moderierte Wolfram Schmachtenberg durch die drei Tage im Kölner Kolping Hotel International. Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig war bei der offiziellen Eröffnung am Samstag zugegen und sprach mit treffenden Worten das Grußwort.

Eine gute und allseits anerkannte Leistung vollbrachte auch die Jury, die kompetent und detailliert unter der Leitung von Dieter Kopelke jeden einzelnen Film genau besprach, so dass alle Autoren ebenso wie das Publikum auf ihre Kosten kamen. Jurymitglieder waren Eva Schulmeyer (Waiblingen), Nicole Palm (Pulheim), Dr. Walter Baust (Oldenburg), Dr. Karlheinz Timtner (Bad Homburg) und Sigi Menzel (Wolfrathshausen).

Die Jury vergab vier Goldmedaillen, acht Silbermedaillen und 30 mal Bronze; 15 Filme erhielten eine Teilnahmeurkunde. Der jüngste Teilnehmer, der sechs Jahre alte Felix Roth aus Leverkusen, konnte stolz eine Bronzemedaille für seinen 2-Minutenfilm „Altenberg“ nach Hause tragen.

Bild2Bester Film des Wettbewerbs und Träger des Sonderpreises der Stadt Köln war der Beitrag „Pécs auf dem Weg zur Kulturhauptstadt“ von Herbert Kuhnle aus Fellbach bei Stuttgart. In seiner 18minütigen Arbeit stellt Kuhnle sehr ausdrucksvoll und mit passender Musik versehen die ungarische Partnerstadt von Fellbach bei Stuttgart vor mit der letztlichen Aufforderung, „Europa nach Pécs zu bringen“.

Zur DAFF weitergemeldet wurden die drei weiteren Goldmedaillenprämierungen „Hommage an Hanel“ (Bernd Schultze-Willebrand, Jurij Logutenok, Bergisch Gladbach), „Stadtspektakel“ (Martin Kochloefl, Jürgen Liebenstein, Landshut) und „Verlorene Zeit“ (Renate Neuber, Mönchengladbach) sowie die Auszeichnung mit der Silbermedaille „333 – alles vorbei?“ (Barbara und Hartmut Ibsch, Filmclub Teck).

 

Bernd Schultze-Willebrand